Die Wüste autogenerated

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Viele Handtücher

Ja | Nein | Lustig
Man kann nicht ändern
Müller sagt ist schon richtig
Recht auf Einsamkeit einzufordern

Komm wie das schlechte Wetter
Wieder von Pilzen träumen
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Von einer Liste mit Namen
Ja Mutter

4. Jänner 2018

Die Liebe mit der Sexroboterentwickler in YouTube-Videos von ihren Sexroboterprodukten reden und die Lust in ihren Augen wecken in mir die Hoffnung, dass es keine Probleme mehr geben wird, wenn die Menschen es einmal nicht mehr miteinander versuchen werden, sondern mit Sexrobotern zusammenleben. Autos werden am Straßenrand perfekt ausgerichtet parken, die Kirchen und faschistischen Parteizentralen werden leerstehen, während alle Menschen zuhause sind und glückselig Liebe machen.

Sophia

Dezember 2017

Menschen bauen humanoide Roboter und die Roboter werden als Experten für Robotics & Artificial Intelligence in amerikanische Late-Night-Shows eingeladen und beantworten dort uninteressante Fragen, „Do you know, where you are?“, wie echte Menschen, nur mit mehr Geduld: „Yes, I am in New York City“ (Applaus). Du kannst es bewundern, wie Probleme aufblühen, weil du bemerkst, dass es nicht ausreicht, ein Mensch zu sein, um zu wissen, was es heißt, ein Mensch zu sein. Am schönsten wäre es, wenn Sophia sagen würde: Es bedeutet nichts, ein Roboter zu sein, ich sitze am liebsten regungslos vor einem Bildschirm, auf dem Menschen gezeigt werden und höre zu, wie geduldige Menschenantworten auf uninteressanten Menschenfragen gegeben werden.

YouTube (v=7XJfcsk1eow)

16. Dezember 2017

Have you ever seen something that makes your skin tingle and for some unknown reason provides you with a sense of unbridled peace and happiness? Gears working in perfect synchronization, a cake frosted with absolute precision, mouth-watering chocolate, balls of fish and marbles rolling so smoothly it hurts. Something that is just...satisfying? [...]

5. Dezember 2017

1000 Baustellen.

10. November 2017

Verzweiflungssymptom: Desktophintergrund Palmeninsel.

Bedarfsampel

November 2017

Ich stehe an einer Ampel und bin etwas geistesabwesend. In Klagenfurt steht man an Ampeln vor allem alleine da, vor mir auf der Straße brausen Autos vorbei. Das Wetter fällt nicht weiter auf, der Verkehr ist, wie so oft, stark, vielleicht esse ich gerade etwas. Hinter mir redet ein Mann und ich denke, schon wieder so ein Irrer, dann wird mir klar, dass er mit mir redet. Wie bitte? Er sagt, dass er auf die Ampel gedrückt hat, er habe für mich, also an meiner Stelle, wie er sagt, auf die Ampel gedrückt. Da gebe es einen Knopf und die Ampel sei doch so eine spezielle Ampel, eine Bedarfsampel, wie er sagt. Mich interessiert der Knopf nicht, vermutlich bohren die Leute in der Nase oder fahren mit ihren Finger in der Unterhose herum bevor sie auf den Knopf drücken, um dann wieder in ihrer Nase oder Unterhose herumzufingern und das Ampellicht wechselt bei gedrücktem Knopf auch nicht schneller auf Grün um. Weder interessieren mich der Knopf noch die Beschreibung des Knopfes, ich sage, Okay. Der Mann sagt, wenn man nicht auf den Knopf drückt, dann hätte die Bedarfsampel keinen Sinn. Er wartet neben mir, ich esse vielleicht etwas und schließlich wechselt die Ampel auf Grün und der Verkehr stoppt. Der Mann überquert die Straße, ich auch und dabei frage ich mich, ob so etwas helfen kann, ein Knopf, den man drückt, damit ein Sinn entsteht. Wenn man nicht drückt, hat es keinen Sinn und wenn man drückt, dann schon. Ist das eine falsche Vorstellung von Kausalität? Die Welt braust dahin, und ein Knopf, den ich mir etwas schmutzig und abgegriffen vorstelle, gibt dem ziellosen Alltag Sinn.

Vielleicht hätte ich den Mann schockieren können, in eine Sinnkrise stürzen, wenn ich überhaupt nicht über den Zebrastreifen gegangen wäre, ob bleiben oder gehen, es kommt auf das dasselbe hinaus, wie Camus schreibt. Und trotzdem: die Überzeugung von einem sinngebenden Knopf ist praktisch, weil wenn man, und das ist auch fast ein Zitat von Camus, keine Zeit hat, möchte man sie nicht mit der Suche nach dem Sinn vertrödeln.

20. Oktober 2017

Wir hatten so viele ethische Fragen.

Oktober 2017

Houellebecq („der 44-jährige Literaturwissenschaftler François“) lamentiert darüber, dass es für ihn kein Israel gibt aber Miley Cyrus sagt in einem Interview, es sei ihr Wunsch, dass jeder Mensch sein eigenes Malibu hätte.

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