Es hat etwas unappetitliches, wenn Leute beim Reden ihre Sätze doppelt beenden, wenn sie einen Satz zuerst ausformuliert beenden und ihn anschließend nocheinmal beenden mit dem Wort Punkt. Vermutlich muss man nicht lange Zeitung lesen, um genau diesen Satz zu entdecken: Punkt.
Eigentlich redet man nicht in Sätzen, man redet. Man redet auch nicht in Worten, man redet, und die Leerzeichen, die wir zwar schreiben, aber nicht lesen, werden beim Sprechen auch nicht gesprochen. Mit Punkt. führt man eine künstliche Wohlgeformtheit in das Reden ein, das sonst ein gegenseitiges Herumstolpern zwischen den Worten ist. Es hat auch etwas kindisches: Lästiges Herumgefrage eines Kindes kann mit Punkt. beendet werden. Zum Beispiel fragt ein Kind seine Eltern, Warum darf ich nicht X, und die Eltern sagen, Weil Y, und das Kind fragt, Warum Y, und die Eltern sagen, Weil Z und Punkt. Ich meine damit: Auch eine lästige Diskussion kann mit Punkt. beendet werden, und nicht nur deshalb, weil man ihr irgendwann überdrüssig wird, sondern auch, weil uneigene Positionen als überflüssig betrachtet werden. Die wahre Antwort beendet jede Frage, endgültig, bei Josef Mitterer kann man lesen, dass man bei Hans Peter Duerr lesen kann: Nach der Wahrheit kommt kein Punkt, sondern ein Komma,
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