Fußnote 18

2. Februar 2016

Die Hexenprozesse waren nicht immer durch Grausamkeit motiviert. So vermerkt Remigius im Rückblick auf sein langes und fruchtbares Leben als Hexenverfolger, mit Bedauern die unreifen Gefühle seiner Jugend, die ihn hinderten, die Kinder von Hexen zu verbrennen (was damals üblich war). Wegen seiner Rührseligkeit seien diese Kinder nun zum ewigen Höllenfeuer verdammt.

– Paul Feyerabend, Wider den Methodenzwang, Kapitel 3, Fußnote 18

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